Stil: Ruhig
In der Dämmerung der Zeit, da klagen die Sterne,
Ihr Flüstern verhallt in der Nacht so tief und fern,
Ein Schleier aus Sorgen, ein Meer, das sich dehnt,
Die Zukunft, ein Gemälde, das keiner versteht.
Ein kühler Wind wiegt die Bäume der Hoffnung,
Ihre Blätter tanzen im Reigen der Furcht,
Die Wurzeln, sie halten, doch schwanken im Sturm,
In der Ferne ertönen die Trommeln von Morgen.
Zwischen Mond und Sonne, ein blasses Gesicht,
Das Antlitz der Zukunft — ein Spiegel der Pflicht,
Kaleidoskop-Träume, zerrissen von Zweifel,
Im Dunkel der Stunden ein einsames Seufzen.
Die Wege der Welt, von Nebeln umhüllt,
In jeder Richtung ein Versprechen, ein Fluch,
Gleich einem Fass ohne Boden, endlos und weit,
Die Schritte des Lebens durch Schatten geführt.
Es wispern die Stimmen der ungebornen Tage,
Ihre Geschichten verborgen, Geheimnisse schwer,
Ein Flüstern, ein Raunen, ein Chor der Gedanken,
In der Tiefe verborgen, verborgen im Schmerz.
Doch wie sanfte Flügel der Hoffnung sich regen,
Das Herz, ein Kompass in nächtlichem Reigen,
Ein Lichtstrahl schickt sich, die Dunkelheit bricht,
Ein Funke des Mutes erweckt das Gesicht.
Und so sucht das Herz, das sich ängstlich verkriecht,
Den Pfad aus dem Nebel, den Weg durch die Nacht,
Mit zitternden Händen wird Neues gewagt,
Im Aufbruch erwachen die Farben der Welt.
Denn in jedem Morgen, verborgen und still,
Liegt der Zauber des Lebens, der sacht sich enthüllt,
Die Zukunft ein Fluss, der stetig sich windet,
Mit Hoffnung, mit Mut — und der Angst, die verschwindet.