Schatten der Zeiten – Verspielt

Stil: Verspielt

In Nebel gehüllt, die Vergangenheit weint,
Verlorene Jahreszeiten, die niemand mehr kennt.
Frühling einst blühend, nun flüsternd und kalt,
Erinnerungen verblassen, in der Dunkelheit verhallt.

Sommer, der freudig den Himmel erstrahlt,
Seine Wärme in Träumen, doch die Gegenwart zerfällt.
Flüsternde Winde tragen das Lied der Zeit,
Und die Seele fragt bange, warum die Ewigkeit schweigt.

Herbst, der tanzend in Farben verblüht,
Ein melancholisches Lied, das durch die Wälder zieht.
Blätter fallen leise, ein Sterben in Rot,
Wo einst Leben war, herrscht nun sanfter Tod.

Winter, der endlos in Stille gefangen,
Sein eisiger Atem lässt die Hoffnung verlangen.
Ein Land ohne Zeiten, fest in Frost gebannt,
Wo das Herz sich sehnt nach einem neuen Land.

Doch in der Ferne, ein flüchtiges Licht,
Ein Flüstern der Hoffnung in der Dunkelheit bricht.
Verlorene Jahreszeiten, kehrt heim in das Herz,
Und leise erwacht dort ein neuer Lebensschmerz.

★★★★★