Schatten von Meer – Melancholisch

Stil: Melancholisch

Im Dunkel wiegt der Ozean,
sein Mantel aus Nacht, so tief, so klar.
Schatten tanzen, flüstern leise,
ein stummer Chor in sanfter Weise.

Wellen singen, ein Lied aus Rauch,
ein leises Knistern, kaum ein Hauch.
Sie tragen Geheimnisse, tief und schwer,
gewebt aus Träumen, Schatten von Meer.

Silberner Mond, der Wächter still,
über Wasser, das fließend Ruhe will.
Sein Licht bricht zart in tausend Stück,
fällt sachte auf die Schatten zurück.

Der Wind flieht schnell durch schwarze Nacht,
verliert sich sanft in seiner Pracht.
Er zieht die Vorhänge beiseite,
zeigt, was das Meer verbirgt, ganz breite.

Ein Tropfen fällt, ein heimlich Spiel,
verschmilzt mit Dunkelheit zum Ziel.
Die Schatten singen stumme Lieder,
und Echos fluten immer wieder.

Am Morgen schwindet Mysterium,
die Sonne stiehlt der Nacht ihr Trug.
Doch bleibt der Duft, so wild und schwer:
Ein Hauch von Träumen, Schatten von Meer.

★★★★★