Stil: Klassisch
In der Dämmerung, wo das Licht sich neigt,
Erwachen Schatten, die im Herzen schweigen,
Schatten, die sich aus der Tiefe zeigen,
Wo in der Seele Wut verunreinigt.
Ein sanfter Sturm erhebt sich aus der Nacht,
So leise doch gewaltig in seinem Streben,
Ein Feuer, das die Ruhe will verderben,
Und kurz darauf die brennende Schlacht.
Die Worte, einst geflüstert, nun geklagt,
Wie Donner hallend aus der stummen Stimme,
Die Flamme, die sich entfacht in des Herzens Klemme,
Ein stetes Dröhnen aus der Stille fragend.
Doch sieh, wie in der Dunkelheit erlischt
Der Schatten, der sich flüchtig durch die Zeiten
Hinein in neue Räume, neue Breiten
Verströmt und dabei neue Wege mischt.
Versöhnung zieht die finstren Schatten fort,
Ein Strom aus Licht durchdringt die kalte Glieder,
Die bleiche Wut verwandelt sich in Lieder,
Und Ruhe kehrt zurück an ihren Ort.
Ein Ozean, der sich im Innern weidet,
Gefüllt mit Flut, die langsam sanft versiegt,
Wo die Wut den Frieden in sich wiegt,
Und Schatten sich in stiller Freude kleidet.