Stil: Tiefgruendig
In der Nacht, da Nebel wallen,
Wenn die Schatten lautlos schleichen,
Spukt der Wind durch kahle Hallen,
Flüstert leise, um zu gleichen.
Kürbislichter, hell und rund,
Grinsen grimmig aus der Ferne,
Ihre Flamme flackert bunt,
Als ob Sterne brennen gerne.
Hexen tanzen durch die Lüfte,
Ihr Gelächter hallt so heiser,
Krähen flieh’n aus dichten Klüften,
Flügel fächern schwarz und leiser.
Fledermäuse kreisen tief,
Durch die Nacht so still und schaurig,
Als der Sturm die Wolken rief,
Düst’re Schatten, wild und traurig.
Süßigkeiten, Zuckerwahn,
Kindergelächter, laut und froh,
Doch im Dunkeln wartet der Plan,
Des Geisterkönigs stillste Show.
Komm herein, in unser Reich,
Die Nebel öffnen dir Türen,
Nimm Platz auf dem knarrenden Zweig,
Wo die Geister scherzend verführen.
Denn im Silbermondeschein,
Ist der Schrecken süß und zahm,
Mit Gespenstern Hand in Hand,
Träumt von Halloween, wie im Traum.
Gespenster reißt euch aus der Nacht,
Gebt eure düst’ren Geschichten frei,
Die Dunkelheit ist eure Pracht,
In unseren Träumen seid ihr dabei.