Stil: Leicht
In der Ferne hört man Echo, kalt und leer,
Die Erde atmet schwer, beladen und grau,
Ein Nebelschleier liegt auf Trümmermeer,
Stille zieht durch der Zeiten rau.
Verstummt sind Lieder von tapferen Helden,
Kein Trommelschlag, nur des Windes Klag,
Der Fluss aus Blut und Trauer, wild und selten,
Findet Ruhe im endlosen Tag.
Verblasste Worte auf zerbrochenen Mauern,
Gesichter derer, die einst Hoffnung waren,
Schatten der Geschichte, die ewig dauern,
In der Stille, die Kriege gebaren.
Doch aus der Leere keimt ein neuer Traum,
Ein Flüstern von Frieden, zart und rein,
Es wächst aus den Ruinen ein mächtiger Baum,
Den Sturm und Stille vereint im Sein.
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