Sehnsucht nach dem Sturm – Bildhaft

Stil: Bildhaft

Im Herzen brennt ein stiller Drang,
Nach Sturm, der durch die Seele zieht,
Ein Ruf, der Träume unverhofft empfangt,
Wo Wind das starre Sein entgleitet, flieht.

Die Nächte sind voll stiller Pein,
Im Dunkel drängt die stumme Flut,
Ein Flüstern, das die Ruhe bricht allein,
Der Sturm, der das Verlangen trägt im Blut.

Die Wolken türmen sich empor,
Ein Schatten tanzt auf großem Raum,
Das Meer erwacht im Sturmbeschwör,
Erfüllt die Luft mit wildem Traum.

Die Sehnsucht spricht im lauten Ton,
Ein Lied, das keiner je versteht,
Die Kraft, die bringt das Herz in Frohn,
Wenn Sturm die Seele mit sich dreht.

Ein Streben nach dem freien Sein,
Nach Chaos, das die Welt erhellt,
Die Freiheit, die im Winde rein,
Die uns im tiefen Sturm gefesselt hält.

Im Innern wächst ein Hoffen groß,
Auf Sturm, der uns die Grenzen zeigt,
Die Sehnsucht, die kein Rast noch Trost,
In uns auf wilder Sturmfahrt steigt.

So zieht der Sturm in weites Land,
Wo Träume fliegen, Herzen glühn,
Wo Sehnsucht findet ihren Stand,
Und in des Windes Armen blühn.

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