Stil: Philosophisch
In der tiefen Nacht, die Sterne schweigen,
Wächst ein Traum, so fern und klar,
Ein Flammenbild im Herzen steigen,
Das strebt zum Raum, zur Himmelsschar.
Der Kosmos ruft, geheimnisvoll und leise,
Ein Flüstern aus der Ewigkeit,
Ein Ruf, der lockt auf ferne Reise,
Im schwarzen Meer der Zeitlichkeit.
Die Sehnsucht brennt, ein ewiges Sehnen,
Im Innersten des Weltenpilgers Herz,
Ein Streben weg von Erdenketten,
Erlösung von der Schwerkraft Schmerz.
Raketen steigen, gleich schillerndem Feuer,
Sie tragen Hoffnungslicht hinaus,
Ein Streben hin zum Sternensteuer,
Entfliehen dem verengten Haus.
Galaxien blinken, ferne Ferne,
Im Traum der Astronautenblick,
Ein Leben zwischen Sonnenkerne,
Vergangenheit und Zukunftsglück.
Doch bleibt die Seele stets verbunden,
Mit Heimatgrund und Erdenschrift,
In der Weite wird sie neu erfunden,
In Sternenstaub, der Traum erbitt‘.
So wandle ich den Raum voll Fragen,
Ein Sucher in der Ewigkeit,
Ein Teil des Alls, im Herz‘ getragen,
Sehnsucht nach Raumfahrt, endlose Zeit.