Sehnsucht nach Sturm – Philosophisch

Stil: Philosophisch

Wenn sanfte Winde müde flüstern,
Und der Himmel schweigend ruht,
Erwacht in mir das wilde Rauschen,
Ein Drängen, das nach Freiheit ruft.

O Sturm, mein ungestümer Freund,
In deinen Armen will ich tanzen,
Wo Wolken jagen, Wellen wandern,
Und deine Kräfte wild erglühn.

Die Sehnsucht nach dem Sturmesschrei,
Ein Flüstern, das mich heftig drängt,
Ein Sehnen nach der rauhen Freiheit,
Ein Wunsch, der Herzen rastlos lenkt.

In bleierner Stille webt die Zeit,
Der Augenblick flieht traumverloren,
Doch dort im Ferne, stets verborgen,
Da braut ein Sturm, nie ganz verloren.

Wie Adlerflügel stark und weit,
Die über Gipfel mächtig schwingen,
Will ich die Welt in Wirbeln fassen,
In stürmisch‘ Tanz mein Lied erklingen.

Wo Wellen brechen, Himmel splittern,
Erwacht mein Herz in wildem Schwung,
Ein Lied von tosenden Gewalten,
Ein Chor, der niemals ganz verstummt.

Der Sturm ist Zunder für die Seele,
Ein Schrei der Freiheit, roh und klar,
Ein Ruf, der selbst die Schwärze teilt,
Ein Echo längst vergang’ner Jahr.

Wenn blasse Stille endlich bricht,
Die ersten Tropfen Erde küssen,
Dann weiß ich, dass der Sturm mich ruft,
Und in der Wildnis bin ich wissen.

O Sehnsucht, die mein Wesen spaltet,
Ein Glühen, das in Stille brennt,
Ein Drang, der keine Ruhe kennt,
Bis Sturm mein Herz endlich entfesselt.

So bin ich Sturm und Sturm bin ich,
Ein Wirbel aus unendlichem Drang,
Ein Lied aus Donner, Wind und Regen,
Ein Traumbild, das kein Ende fand.

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