Stil: Düster
In der Stunde, die verweilt,
spür‘ ich das Drängen der Ewigkeit,
ein Flüstern aus entfernten Welten,
wo die Zeit die Seele hält.
Vergangene Tage, ein sanfter Traum,
durch Schleier der Erinnerung,
seh‘ ich die Bilder, klar und warm,
in Farben, die verklungen.
Wie Sterne, die am Himmel stehen,
verwirrt im Netz der Zeit gefangen,
ich greife nach dem Licht,
das sich entzieht und wieder entfacht.
Die Sehnsucht, ein zäher Fluss,
trägt mich zu Ufern längst vergangen,
wo des Lebens Fieber lebt,
und Geschichte neu erblüht.
Ein Schritt im Tanz der Zeiten,
ich wandle durch das Dickicht,
wo die Zukunft auf mich wartet
und die Vergangenheit verankert bleibt.
Doch bleibt der Weg verborgen,
von der Macht der Gegenwart umhüllt,
die Augen schließen den erbarmten Blick,
auf das die Seele ruhig erhellt.
In der Tiefe meiner Träume,
wo die Herzen frei sich regen,
seh‘ ich die Reise, die mich ruft,
und die Zeit, die sich entfaltet.
### Ende
Die Sehnsucht bleibt ein stiller Ruf,
doch Hoffnung blüht im Herzen fort,
auf das die Zeit mit sanftem Fuß
mir einen Tanz in Fernes birgt.