Stil: Episch
In ferner Welten stillem Raum,
Wo die Zeit ihr Netz gewoben,
Schwebt mein Geist, ein achtsam Traum,
Durch Epochen ungelogen.
Ein Flüstern, leise, aus der Ferne,
Trägt die Stimmen der Vergangenheit,
Es lockt mich in der Sehnsucht Sterne,
Wo Vergangenheit und Zukunft vereint.
Die Jahre gleiten wie ein Fluss,
Ein Blättertanz im Wind – verweht.
Im Herz ein ungestillter Durst,
Nach Zeiten, die man nie erlebt.
Ein Schritt, ein Sprung, ein Wagnis pur,
Durchs Tor der Zeit mit Herz und Seele.
Ein Echo längst vergangener Spur,
Erfüllt die Luft, das Zeitgenesen.
So bleib ich hier, gebannt, gefangen,
Im Ringen mit der Gegenwart,
Die Zeit zieht sanft an meinen Wangen,
Und flüstert: „Warte nur, sie naht.“
Wo Grenzen schwinden, Raum sich biegt,
Wo Hoffnung blüht, im Licht vereint,
Da sucht mein Herz, das sich nicht fügt,
Die Zeit, die alle Wunden heilt.
Ein Streben, ein stilles Verlangen,
Nach Augenblicken, die nicht waren,
Die Sehnsucht hält mich fest umfangen,
Den Traum von Zeiten zu erfahren.
So bleib ich hier, im Augenblick,
Mit Sehnsucht nach der Zeitreise,
Ein Flimmern, das die Seele erquickt,
Ein ewiges Verlangen. Weiterreise.