Stil: Symbolisch
In der Stille der Nacht, wenn die Welt nun ruht,
Erscheinen die Sterne in geheimem Mut.
Sie flüstern Geschichten aus fernen Zeiten,
Und führen den Träumer auf endlosen Weiten.
Die Dunkelheit breitet sich leise und weit,
Ein Mantel des Schweigens, der stets bleibt.
Doch leuchtende Punkte, wie Augen im Raum,
Erhellen die Schatten, durchbrechen den Traum.
Ein Stern blitzt auf, in der Ferne allein,
Sein Licht ist bescheiden, doch hell und rein.
Er ruft den Wanderer aus der dunklen Bahn,
Zeigt ihm den Weg, in geheimnisvollem Plan.
Die Sterne tanzen im kosmischen Spiel,
Ein Reigen von Licht, der kein Ende kennt.
Sie funkeln und glänzen, die Dunkelheit heilt,
In ihrem Glanz wird das Herz unentwegt.
Mancher Stern fällt, wie ein Tränenschleier,
Hinab in die Welt, voller Sehnsucht und Trauer.
Doch im Fallen bringt er Wünsche und Träume,
Verewigt sich sanft in den ewigen Räume.
Oh Sterne der Dunkelheit, Wächter der Nacht,
Lenkt unseren Blick, der euch stets bewacht.
Leuchtet uns den Pfad, der verborgen und sacht,
Gebt uns Hoffnung, wenn die Welt uns entfacht.
So wandern wir weiter, mit Blick zum Geschehn,
Im Zeichen der Sterne, wenn Winde verwehn.
Sie bleiben bei uns, auch in tiefster Dunkelheit,
Und führen uns weiter, zur ewigen Zeit.