Stille der Freude – Leicht

Stil: Leicht

In der Dämmerung der frühen Stunde,
Wenn das Licht noch zart die Welt berührt,
Erwacht die Freude, leis und ohne Kunde,
Ein Flüstern nur, das Herz sanft führt.

Ein Lächeln tanzt auf Lippen zierlich,
Die Stille trägt es weit hinaus,
Kein Wort wird laut, nur sachte, ehrlich,
Entfaltet Glück sich still im Haus.

Ein Sonnenstrahl durchbricht die Schatten,
Ein güldner Faden webt sich sacht,
Die Seele kann sich kaum ermatten,
In Ruh und Glück, die Stille entfacht.

Der Baum im Garten, stolz und schweigend,
Trägt seine Blätter voller Pracht,
Im Wind, der leise Zweige neigend,
Der Freude Lächeln heimlich lacht.

In dieser Ruhe, diesem Frieden,
Wo Zeit den Atem still verhaucht,
Ist Freude grenzenlos beschieden,
Ein Raum voll Licht, der Herz beraubt.

Und so verweilt sie, die stille Freude,
Ein sanfter Strom, der nie versiegt,
Ein Geschenk im Kreis der Lebenspfade,
Das uns durch Stille selig wiegt.

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