Stille der Freude – Tiefgruendig

Stil: Tiefgruendig

In der stillen Morgenfrühe,
wenn der Tau auf Gräsern ruht,
finden Herzen süße Ruhe,
die sich leise nähren tut.

Sanftes Licht durchbricht das Dunkel,
Vögel singen ihr Gedicht,
in der Ferne glüht ein Funkel,
das die Nacht in Tag umflicht.

Jeder Atemzug ein Wunder,
jede Blüte ein Juwel,
und der Wind, sanft wie der Zunder,
flüstert leise durch das Feld.

Stille Freude, tief verborgen,
wie ein Fluss, der leise rauscht,
trägt die Lasten unsrer Sorgen,
während sie die Seele tauscht.

In der Kinder Augen blitzen
Strahlen reiner, stiller Lust,
wenn sie sorglos fröhlich flitzen,
tanzt die Freude ganz bewusst.

Freunde finden sich im Schweigen,
Blicke voller Harmonie,
wenn sie sich die Hände reichen,
in der stillen Symphonie.

Selbst die Wolken, die vorüber
ziehen über’n Horizont,
tragen Zeichen, voller Liebe,
die im Schweigen wird gekonnt.

Stille Freude ist ein Segen,
ruhig, doch voll Lebenskraft,
trägt sie uns auf ihren Wegen,
wie ein Boot, das sanft erschafft.

So verweilt in ihrer Gnade,
wo die Herzen ruhig sind,
findet man die stille Freude
wie ein unvergängliches Kind.

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