Stille der Hoffnung – Minimalistisch

Stil: Minimalistisch

In sanften Schatten ruht der Tag,
Die Welt besänftigt, leise weht der Wind.
Ein zarter Schleier, der sich niederlag,
Wo Träume flüstern, ungehört, geschwind.

Am Horizont, ein letzter Lichtstrahl bricht,
Vergänglichkeit entfaltet ihren Reim.
In diesem Schweigen, das die Erde dicht,
Erblüht ein Keim, verborgen und geheim.

Die Stunden ziehen, lautlose Geister,
Durch Räume, die kein Echo je berührt.
Doch in der Stille, wie ein leiser Meister,
Wird Hoffnung neu geweckt, von nichts gestört.

Wie Morgennebel, sanft und kaum gesehn,
Erhebt sich leise, was verborgen war.
In tiefen Herzen stets bereit zu stehn,
Ein Stern erwacht, schon sichtbar und doch klar.

Ein Atemzug im friedvollen Versteck,
Wo Ängste weichen, und die Zeit verweilt.
Hier blüht die Hoffnung, zart und doch so keck,
Ein stiller Trost, der alle Wunden heilt.

So bleibt die Nacht, ein Hort der Zuversicht,
Ein Ort der Ruhe, der die Seele nährt.
Denn wenn der neue Tag herniederbricht,
Wird aus der Stille Hoffnung neu erklärt.

★★★★★