Stil: Düster
In der Dämmerung, wo Schatten sich verweben,
Erscheint die Stille, ein sanfter Hauch im Raum,
Die Welt hält an, lässt ihre Farben schweben,
Und Trauer legt sich wie ein schwerer Traum.
Kein Laut durchbricht des Windes leises Flüstern,
Der Atem stockt im sanften Gleichgewicht,
Die Zeit verliert sich in des Abends Lichtern,
Ein leises Weinen, das die Dunkelheit durchbricht.
Die Erde trägt das Flüstern alter Schmerzen,
Vergangne Tage hallen wider, stumm,
In ihrem Schoß birgt sie gebrochne Herzen,
Verluste schweben wie ein alter Brumm.
Doch in der Stille wächst behutsam Stärke,
Die Seele findet einen stillen Ort,
Im Schweigen liegt der Anfang neuer Werke,
Der Kreis des Lebens dreht sich immerfort.
In dunklen Tiefen glimmt ein Hoffen, leise,
Ein Funke Licht in stiller Einsamkeit,
Mit jedem Atemzug beginnt die Reise,
Zu neuen Ufern, jenseits Raum und Zeit.