Stil: Tiefgruendig
In tiefen Schatten, wo die Stille wacht,
Verweilt die Trauer, sanft und unbedacht.
Ein leises Flüstern zieht durch kühle Luft,
Ein bittersüßer Hauch von Abschiedsdurst.
Die Nacht legt ihren Mantel weich und schwer,
Ein Schleier aus Gedanken, einsam, leer.
Der Mond, ein bleicher Wächter über Zeit,
Schenkt seinem Licht der Dunkelheit Geleit.
Ein Baum steht stumm im endlos weiten Feld,
Sein Laub, wie Tränen, fällt zur Erde, schnell.
Erinnerungen wehen durch das Gras,
Wie Geister, die man liebt und nicht vergas.
Die Sterne flüstern alte Lieder leis,
Ihr Schein, ein Trost, so fern und doch so heiß.
Der Wind, ein steter Freund in Einsamkeit,
Er trägt die Seelen in die Ewigkeit.
Die Trauer wandert sacht durch Raum und Zeit,
In stillen Stunden, die kein Ende zeigt.
Ein Echo dessen, was verloren ging,
Ein Lied, das ohne Stimme Trauer singt.
Unter den Zweigen ruht ein altes Herz,
Die Wurzeln tief, geerdet im Schmerz.
Vergangene Tage, süß wie Honig schwer,
Verweilen sanft, als wäre nichts mehr.
Und doch, im Schoß der Stille ruht ein Licht,
Ein Funken Hoffnung, der vom Dunkel spricht.
Denn in der Trauer wohnt die Liebe tief,
Ein Band, das selbst im Schmerz noch ewig blieb.
So wandert sie, die Stille, durch die Nacht,
Hält Trauer in der Hand, mit sanfter Macht.
Verstehend, dass der Schmerz, so groß er sei,
Ein Teil des Lebens ist, von Leid befreit.
In diesen Zeilen ruht ein stiller Gruß,
An alle Seelen, die man gehen muss.
Denn in der Dunkelheit der Trauerzeit,
Verbirgt sich auch der Weg zur Ewigkeit.