Stil: Tiefgruendig
In der Dämmerung der verlorenen Zeit,
Ein Flüstern, das die Welt entzweit.
Stille liegt auf verbranntem Land,
Wo einst das Leben blühend stand.
Der Himmel, leer von Vogelsang,
Trägt Kummer in seinem Farbverlauf.
Verloren der Klang der Kinderlieder,
Im Echo der Maschinengewehr.
Und dennoch, in der Unerbittlichkeit,
Der Stille wohnt des Krieges Macht.
Ein Schweigen, das durch Knochen zieht,
Und Herzen durch Erinnerungen flieht.
Über Feldern, einst von Blut getränkt,
Schleicht sanft der Nebel wie ein Traum.
Vergessen scheinen Kampf und Flammen,
Doch Narben brennen tief, wie Schaum.
Eine Frau kniet nieder, zitternd, bleich,
Vor Bildern, die der Sturm zerbrach.
Ihr stiller Schrei durchdringt die Nacht,
Ein Flüstern, das kein Ohr erwacht.
Sie hört das Rascheln der Geschichte,
Die zwischen Zeilen Wahrheit spricht.
Ein Versprechen, das im Wind verweht,
Und Frieden, der sich selbst verrät.
Und so bleibt in der kalten Stille,
Ein letztes Wort, das nie erklang.
Ein Ruf, ein Lied, ein heiler Traum,
Der Menschheit Hoffnung, zart und bang.