Stil: Nachdenklich
In der Dämmerung der Jahre, so schwer und so lang,
Wo die Flüstern der Erinnerungen sacht verweht,
Stehen stumme Schatten, die einst voller Klang,
Einst durch die Blumenfelder des Lebens gelebt.
Wir wanderten gemeinsam, Hand in Hand,
Auf Pfaden, die in gold’ne Zukunft führten,
Doch nun getrennt durch Zeiten, durch endloses Land,
Können wir das Flüstern jener Tage nur spüren.
Wie ein Fluss, der von Regen schwer geworden,
Rinnten unsere Momente ins weite Meer,
Und die Brücken, die einst so stark verbunden,
Sind nur noch Nebel aus vergess’nem Begehr.
Dein Lächeln, ein Sonnenstrahl am Morgen,
War ein Leuchtturm in der Dunkelheit der Not,
Doch nun trägt der Wind der Zeit unsere Sorgen,
Hinfort von jenem Ort, wo alles begann und verlot.
Deine Stimme, ein Lied, das die Seele schuf,
Verklingt in den Korridoren der Einsamkeit,
Wie ein Echo in einem unendlichen Ruf,
Verhallt es im Ozean der Vergänglichkeit.
Die Farben unserer Tage, einst lebendig und hell,
Sind verblasst auf der Leinwand des Lebens,
Und die Stille spricht in einem dunklen Fell,
Hüllt uns ein in den Schleier des Vergebens.
Bäume, die einst unser Geheimnis kannten,
Ragen still im Wald aus grauem Stein,
Und wir, die wir von Träumen lebten und brannten,
Stehen nun wortlos, verloren im Sein.
Doch aus der Asche der verlorenen Zeiten,
Steigt ein zarter Hauch, ein leiser Schimmer,
Ein sanfter Trost in gebrochenen Weiten,
Ein Funke Hoffnung im abendlichen Zimmer.
Mögen die Wege uns wieder vereinen,
In einem anderen Leben, an einem anderen Ort,
Wo die Schatten der Vergangenheit nicht mehr weinen,
Und Freundschaft erblüht, ohne ein Wort.
So ruhen die verlorenen Freundschaften in Frieden,
Unter dem weiten Mantel des Himmelszelt,
Und in den Herzen, die einander einst liebten,
Bleibt ihr Echo, das durch die Ewigkeit hält.