Sturm der Zeit – Minimalistisch

Stil: Minimalistisch

Im Dröhnen der Sekunden bricht die Nacht,
Durchsieben Träume, wild und unverfroren,
Die Uhren schlagen, kaum vom Wind bedacht,
Ein Sturm der Zeit, aus Ewigkeit geboren.

Die Zeiger wirbeln, greifen nach dem Licht,
Wo Schatten tanzen, ungezähmt und leise.
Aus Flüstern wird ein wütend Angesicht,
Das Raum und Zeit zerreißt auf seiner Reise.

Die Stunden wanken, schwanken wie der Mast,
Der in der Flut der Augenblicke bebt.
Vergangenes wird zu verglühter Rast,
Vom Wirbelwind der Epochen umschwebt.

Inmitten dieser rauschenden Gewalt,
Ein Herz, das pocht im Takt der alten Lieder,
Die Zeit, sie bleibt – ein Niemals ohne Halt,
Und in dem Sturm finden wir uns wieder.

Die Stille kehrt, wenn alles niederbrennt,
Ein Hauch von Ewigkeit im Augenblick.
Der Sturm der Zeit, der keine Namen kennt,
Entführt uns fort, und führt uns doch zurück.

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