Stil: Ruhig
Im Auge des Sturms, wo die Wellen sich falten,
Biegt sich der Raum, bis die Grenzen erkalten.
Ein Uhrwerk aus Wind, das den Atem verwirrt,
Die Zeiger erstarrt, während alles passiert.
Der Himmel, er tobt in entfesseltem Klang,
Ein Orchester der Stunden im endlosen Drang.
Gefangen im Tanz, der die Jahreszeiten bricht,
Mit flüchtigem Licht, das die Dunkelheit flicht.
Im Wirbel der Zeiten, wo Schatten geboren,
Erhebt sich der Mensch, oft verloren und froren.
Doch Hoffnung erblüht aus der Asche der Nacht,
Wie ein Funken, der trotzig die Dunkelheit lacht.
Die Erinnerung webt ihre goldenen Fäden,
Durch Stürme und Segen, die ewig sich reden.
Ein Mosaik aus Momenten, so zart und doch schwer,
Im Sturm der Zeit, flüchtig und unendlich leer.
Die Zukunft, ein Ozean, wild und entfesselt,
Im Herzen des Menschen, der Wahrheit verwesselt.
Doch im Brausen und Toben, im ewigen Lauf,
Erhebt sich die Zeit und wir mit ihr hinauf.