Sturm der Zeit – Symbolisch

Stil: Symbolisch

Im Uhrwerk der Tage, gestrandet und blind,
Durch Stürme der Stunden, so wild wie der Wind.
Die Zeiger sie ticken, sie flüstern so leis‘,
Die Geschichten der Tage, sie reichen zu Eis.

Die Sonne, sie wandert, ein Kreislauf ohne Rast,
Der Mond zieht die Fäden, in nächtlicher Hast.
Und Wolken, sie treiben durch das Meer der Zeit,
Tragen Schatten der Träume, in Unendlichkeit.

Ein Blitz, der Erinnerungen aufklappen lässt,
Ein Donner, der Geheimnis um Geheimnis entfässt.
Durch die Risse der Stunden, ergreifen uns Beben,
Die Gezeiten der Jahre, sie rauschen und weben.

Im Sturm unsrer Wege, verwoben und fein,
Verlieren wir uns, doch finden wir heim.
Denn Hoffnung erblüht in der Zeit ohne Halt,
Wie Sterne, die funkeln in kosmischer Gewalt.

Die Uhr, die nicht fragt, die Stunde entfesselt,
Die Zeit, die nicht wartet, das Leben verwesselt.
Doch im Sturm ist das Jetzt, der Herzschlag erhellt,
Und die Zukunft, sie tanzt, ein Licht, das uns quellt.

Der Sturm der Zeit, er nimmt und er gibt,
Er zeigt uns das Leben, wie es wirklich liebt.
Und wenn die Winde des Wandels uns tragen,
Erkennen wir Schönheit in den vergänglichen Tagen.

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