Trauer der Vergangenheit – Melancholisch

Stil: Melancholisch

I. **Verlorene Schatten**

In der Dämmerung der Erinnerung,
verweilen Schatten, schwer und blind,
sie flüstern leise, mit gebrochener Stimme,
von Tagen, die längst versunken sind.

II. **Zerbrochene Spiegel**

Bruchstücke aus einer fernen Welt,
ein Kaleidoskop aus Schmerz und Zeit,
im Spiegel der Vergangenheit erzählt
die Stille ihre endlose Leid.

III. **Vergessene Stimmen**

Rufe hallen durch die Leere,
unvernommen, unerhört,
als ob die Zeit die Tränen kehre
und jeden Laut in Schweigen stört.

IV. **Verblasste Farbe**

Farben verblassen, einst so lebendig,
wie Blätter, die der Herbst verschlingt,
doch bleibt der Hauch der Erinnerung unendig,
ein Bild, das in der Seele singt.

V. **Ewige Wunden**

Schritte führen über Aschewege,
jeder Schritt ein Stachel der Qual,
und doch tragen wir, was uns bewegte —
die Trauer, die niemals ganz ergahl.

VI. **Letzte Umarmung**

Der Himmel, ein Tuch aus weichem Grau,
der Wind streicht sanft durch müde Glieder,
die Trauer, ein vertrauter Schattenbau,
umarmt die Seele immer wieder.

VII. **Flüstern der Zeit**

Die Zeit reicht ihre Hand, unendlich,
führt uns sanft aufs neue Ufer,
doch bleibt der Schmerz, so unergründlich,
ein ewiges Flüstern, ungestillter Ruf.

VIII. **Hoffnungsschimmer**

In der Ferne blinzelt Licht der Hoffnung,
zwischen Trümmern alter Tage,
ein neuer Morgen leuchtet in Verklärung,
und lindert sanft die alte Plage.

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