Trennung der Dunkelheit – Minimalistisch

Stil: Minimalistisch

In nächtlicher Umarmung schwer verweilt,
Ein Schattenreich, das alles still verhehlt.
Die Dunkelheit, ein endlos tiefer Schleier,
Ein Wogen ohne Anfang, ohne Feier.

In ihrem Herzen schlägt der pulsende Schmerz,
Das ungelebte Leben, fern und verschmerzt.
Ihr Atem flüstert durch die leeren Gassen,
Wie Geisterstimmen, die nie erblassen.

Die Sterne strahlen wie verirrte Tränen,
Im Dunkelmeer, das keinen Morgen kennt.
Sie schreiten einsam, sehnen sich nach Nähe,
Doch bleibt die Finsternis der stumme Feind.

Ein Licht am Horizont glimmt zaghaft auf,
Der erste Funken in dem Dunkeltraum.
Ein Riss, ein Spalt im schwarzen Firmament,
Wo Hoffnung sich in Silberschleier brennt.

Die Dunkelheit beginnt sich zu entfalten,
Wie eine Blume, die den Tag ersehnt.
In ihren Tiefen ruht der Wunsch der Welt,
Dass Licht und Dunkel bald in Frieden lebt.

Die Trennung naht, ein bittersüßer Schmerz,
Wenn Nacht sich zärtlich neigt zum Morgengruß.
Es ist ein Tanz der endlosen Gezeiten,
Wo Dunkelheit und Licht sich zärtlich scheiden.

In diesem Wandel wird die Stille laut,
Ein neues Lied, das durch die Lüfte weht.
Die Dunkelheit, nicht länger ganz allein,
Ein Neubeginn im zarten Morgenstrahl.

So endet nun das Reich der Traumesflüge,
Die Dunkelheit, entlassen in den Tag.
Und aus der Ferne reicht ein Sonnenstrahl,
Ein Liebesgruß, der neue Hoffnung malt.

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