Stil: Tiefgruendig
Im Flüstern der Blätter, im geheimen Gesang,
Die Natur sich neigt, wie im bangen Empfang.
Ein Herzschlag von Wurzeln, verborgen und still,
Die Erde erbebt, mit verstohlener Will‘.
Die Winde, sie sprechen von kommenden Tagen,
Doch in ihrer Stimme ein Zittern, ein Zagen.
Der Sturm, der die Äste im Tanz hier bewegt,
Ist ein Schrei der Natur, der niemanden erregt.
Die Flüsse, sie winden sich träge und schwer,
Wie Tränen der Erde, die müde und leer.
Ein Wispern von Wasser, ein Rauschen, ein Flehen,
Verloren im Rauschen der Welt, nicht zu sehen.
Unter dem Schatten der Zweige, im nächtlichen Raum,
Da träumt die Natur ihren angstvollen Traum.
Ein Sehnen nach Frieden, ein Streben nach Ruh,
Doch das Herz der Natur schlägt in Furcht immerzu.