Stil: Düster
In der Dämmerung, wo Schatten sich verstecken,
Liegen die Schätze, einst golden und hell,
Wie das blutrote Blatt im Herbst, verlassen,
Kühlt der Wind das Flüstern ihrer stillen Welt.
Die Erinnerungen, wie silberne Fäden,
Weben Geschichten in die zerbrechliche Zeit,
Wo einst die Kronen glänzten und Blicke sich sehnten,
Verblasst nun der Glanz, der einst so gedeiht.
In staubigen Sälen schweigen die Wände,
Die einst den Donner der Feste erfahren,
Ihr Echo, ein Flüstern, ein leises Bekennen,
Von vergangener Pracht und vergessenen Jahren.
Die Gemälde, die Augen so trübe geworden,
Betrachten die Leere in düsteren Blicken,
Wo Farben einst sangen von sonnigen Morgen,
Verblassen die Töne, die Schönheit ersticken.
Der Garten, verwildert, von Dornen umgeben,
Trägt noch die Spuren der silbernen Nacht,
Wo Sterne einst funkelten, Träume beleben,
Verloren die Fülle, die das Leben entfacht.
Die Stimmen der Ahnen, wie ferne Sirenen,
Rufen aus Zeiten des glanzvollen Seins,
Ein Klagelied, sanft wie das weinende Sehnen,
Doch der Fluss des Lebens kennt keine Vereins.
Wo einst Reichtum sprudelte, kristallklar und rein,
Die Hände genährt an opulenter Quelle,
Ist nun ein Raum voll Schatten und Schwein,
Ein Echo der Leere, das Herz in der Hölle.
Verlorene Reichtum, ein Traum, der sich neigte,
Eine Wahrheit, die sich in der Stille verbirgt,
Wie das Glühen der Kerzen, das leise vergeigte,
Doch die Seele, im Dunkel, nie endet, nie stirbt.
In der Distanz, wo die Horizonte sich krümmen,
Liegen die Schätze, die Wärme und Licht,
Die Hoffnung erwacht, in funkelnden Stimmen,
In der Glut der Erinnerung, ein Flammen-Gedicht.