Stil: Tiefgruendig
Einst glitzerten Gold und Juwelen am Meer,
im Sonnenlicht, funkelnd und hell,
Die Welt war reich und voller Gunst,
Überall klang das frohe Geld.
Doch Zeiten wandern, wie Blätter im Wind,
Der Prunk verblasste, das Silber schwand,
In leerer Halle hallt nun der Klang,
Der einst von edlen Gästen sang.
Es wuchs die Sehnsucht nach vergangener Pracht,
Die Menschen suchten, doch fanden nicht mehr,
Die Hoffnung selbst verlor ihr Licht,
Wie Sterne, die sinken im dunklen Heer.
Die Wege des Lebens sind voller Geduld,
Was einst war, lebt nun im Traum,
Die Hände leer, doch Herzen reich,
Mit Erinnerungen gebaut, wie ein Saum.
Gesichter lächeln aus der alten Zeit,
In stillen Nächten, wenn der Mond erwacht,
Die Seele erinnert sich an ihr Kleid,
Aus Gold und Seide, die nie mehr lacht.
Und doch, in all der Verlorenheit,
Ist ein Funke, der niemals vergeht,
Denn Reichtum liegt nicht in Dingen allein,
Sondern im Wert, den die Liebe trägt.
So wandern wir durch die Tage der Welt,
Mit weniger Glanz und weniger Schein,
Doch finden wir Schätze in Menschen und Licht,
Und fühlen uns selbst, in der Stille, ganz rein.
Verlorene Reichtümer, nicht mehr zu sehen,
Im Herzen verborgen, ein ewiges Pfand,
Denn was zählt, ist nicht Gold oder Land,
Sondern die Liebe, die tief in uns brennt.