Stil: Tiefgruendig
In der Dämmerung der Erinnerung, da steh‘ ich allein,
Wo einst Lachen klang und Freude war gemein.
Die Stunden, die verstreichen, in grauer Trauer still,
Erzählen von Zeiten, die ich nicht mehr füllen will.
Der Himmel war einst blau, nun von Sorgen verhangen,
Wo wir gemeinsam träumten, ist Leere eingefangen.
Wie Wellen, die ans Ufer schlagen, ohne Ziel,
Driftet die Freundschaft hinweg, einem verlorenen Spiel.
Der Wind, er flüstert Geschichten aus längst vergangenen Tagen,
Wo uns das Leben verband, ohne jegliches Verzagen.
Das Echo von Stimmen, die einst vertraut schienen,
Verhallt in den Tiefen, als sei es nie erschienen.
In den Gärten der Erinnerung, blühen Blumen der Zeit,
Die Farben verblassen, verlieren ihren Glanz, ihr Kleid.
Wie der Nebel, der die Sicht verklärt, sanft und schwer,
So ist das Band der Freundschaft, nicht mehr da, nicht mehr wahr.
Die Sonne sinkt hernieder, ein letzter Gruß des Lichts,
Verloren sind die Pfade, die einst führten zum Glücksgesichts.
Und doch bleib‘ ich stehen, auf diesem Weg der Träume,
Wo Hoffnung in brüchigen Herzen leise keimte.
Der Mond, er beleuchtet die Schatten der Nacht,
Die Dunkelheit birgt Schmerz, doch auch Kraft, die erwacht.
Denn aus Asche der Vergangenheit, wächst neues Sein,
Vielleicht ein neues Morgen, ein neues, starkes Allein.
Tränen sind Tautropfen, die das Land der Verlorenheit benetzen,
Sie fließen leise, um das Herz der Ohnmacht zu verletzen.
Doch jeder Tropfen, jede Träne, birgt auch ein Leuchten,
Ein Versprechen der Heilung, durch das Dunkel zu deuten.
So wandre ich weiter, auf Pfaden des Lebens allein,
In mir ein Feuer, das nicht erlischt, ein stiller Schmerzensschrei.
Doch die verlorene Freundschaft, die verblasst wie ein Traum,
Bleibt ein kostbarer Schatz, unter Erinnerungen Baum.
In diesem Garten der Einsamkeit, blüht Hoffnung leise,
Findet die Seele Ruhe, auf ihrer stillen Reise.
Und aus der Tiefe des Verlustes, wächst neues Licht,
Denn wahre Freundschaft, sie stirbt nie ganz, aus unsichtbarer Sicht.