Stil: Leicht
In der frühen Stunde, wo die Nacht noch schweigt,
Läuft das Herz durchs goldene Land der Zeit,
Wo die Sonne der Vergangenheit sich neigt,
Und die Freude im stillen Raum gedeiht.
Ein Flüstern, wie ein sanfter Windeshauch,
Die Bilder tanzen, wohlbekannt und hehr,
In der Seele flammt der unvergessene Brauch,
Der längst vergangene, süße Lebensverkehr.
Durch das Fenster blüht ein blasser Mondschein,
Der die Schatten der Jugendgolden malt,
Ein schimmerndes Leuchten, was einst war mein,
Das die Sehnsucht in zarte Hände kühlt und heilt.
Oh, wie die Zeit, der Meister der Sekunden,
Im Herzen tiefe Spuren webt und singt,
In der Erinnerung lebend, fest gebunden,
Wo das Echo der alten Freude widerklingt.
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