Vergessen der Erinnerung – Düster

Stil: Düster

In der Dämmerung flüsterndes Schweigen,
Verblasst die Zeit, die einst so klar,
Im Nebel tanzen Schatten, die sich neigen,
Vergessene Träume, die niemand gebar.

Die Farben der Vergangenheit verblassen,
Ein blasser Hauch von gestern, so fern,
Wie Wellen, die die Küsten verlassen,
Erschaffen Spuren, die sich verlieren und verzehren.

Versunken in ungebrochener Stille,
Ertrinkt die Erinnerung im Fluss der Zeit,
Zerrissen von des Vergessens Wille,
Bleibt nur ein Funke der Vergangenheit.

In den Tiefen des Gedächtnisses verborgen,
Liegt der Kern der ewigen Flucht,
Ein Ort, an dem keine Erinn’rung morgen,
Noch jemals heimlich die Seele sucht.

Das Vergessen der Erinnerung fließend,
Wie ein Fluss, der leise sich schlängelt,
Unaufhaltsam, stetig, nie versießend,
Ein Mysterium, das im Dunkeln hangelt.

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