Vergessen der Stille – Episch

Stil: Episch

Im tiefen Tal der langen Schatten,
Wo die Zeit das Dunkel malt,
Erwacht ein Klang, einst sanftes Gelächter,
Doch Stille selbst ein Echo stahl.

Vergessen ist die süße Ruhe,
Wie Blätter, die im Herbstwind tanzen,
Die Seele sucht nach ihrem Glück,
In Klängen, die die Nacht umpflanzen.

Der Mond spricht leis zur Schlummerwelt,
Von Träumen, die verlor’n im Schweigen,
Ein Flüstern, das vergessen scheint,
In Ohren, die das Lauschen meiden.

Die Sterne singen ohne Ton,
Ihr Licht ein helles Klanggemälde,
Doch fern und fremd, wie Wellen sanft,
Die sich im Meer der Nacht verweh’n.

Ein Seufzen trägt die schwere Trauer,
Von Liedern, die kein Mund mehr weiß,
Die Hoffnung flieht vor ihren Klängen,
Wie Schatten vor dem Sonnenkreis.

Oh Dunkelheit, die Stille kennt,
Die Lieder rahmt im Bilderrahmen,
Vergessen ist das sanfte Lied,
Die Ruhe selbst nun ohne Namen.

Ein Flüstern aus der Ewigkeit,
Das sich im Morgennebel bricht,
Ertrunken in gespensterhaftem Klang,
Vergessen, dass die Stille spricht.

Doch da, ein Tropfen Licht erklingt,
Im Herzen eines müden Wanderers,
Ein Chor aus sanftem Mondlichtstrahl,
Das Stille selbst Vergessen heilt.

Der Morgen küsst die Nacht zu Licht,
Und stille Töne lauschen leise,
Vergessen ist die Dunkelheit,
Die Stille trägt die Morgenreise.

So wandert durch die Zeit ein Mensch,
Mit Stille in des Herzens Klang,
Vergessen sind die Schattenreiz,
Die Stille selbst ein neuer Anfang.

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