Stil: Philosophisch
In der Dämmerung der Gedanken,
wo Schatten sich verlieren,
flüstert leise das Verlangen,
die Stille zu verfieren.
Ein Wispern, kaum zu fassen,
verweht im blassen Licht,
Vergessen, was wir hassen,
im Innern einer Pflicht.
Die Welt, so laut und rastlos,
verblasst im stillen Klang,
Vergessen wird die Atmung,
des Herzens sanfter Drang.
Das Echo längst verschwunden,
im Zeitstrom fortgerissen,
was einst in Stille gefunden,
wird lautlos nun vermissen.
Doch in der Nacht der Träume,
wo leise Sterne glühen,
schleicht sich die Stille wieder,
um das Vergessen zu verfluchen.
Erinnerung in Schleifen,
ein Tanz der Dunkelheit,
die Stille wird begreifen,
dass lautlos auch befreit.
Die Ruhe kehrt zurück,
umarmt mit sanfter Schwere,
vergessen der Verlust,
doch Stille bleibt die Lehre.
Ein Kreislauf ohne Ende,
ein Spiel aus Licht und Schatten,
die Stille wird zum Freunde,
wenn Worte nicht mehr raten.