Vergessene Straßen im Dämmerlicht – Symbolisch

Stil: Symbolisch

In der Ferne ein Flüstern, ein Echo der Zeit,
Als Motoren noch singen im trägen Geleit,
Vergilbte Patina, von Staub überzogen,
Erinnerungen an Tage unverschwommen.

Chromblitz und Leder, der Duft längst verflogen,
Karosserien wie Kunstwerke, prachtvoll gehoben,
Über Asphaltstraßen, die vor Träumen sich bogen,
Fuhren wir durch Leben, im Tempo verflogen.

Kein Navi, kein Hub, nur der Wind als Begleiter,
Routen in Karten, durch Hände noch heiter,
Klangen die Räder wie Melodien von früher,
Ein Crescendo aus Freiheit, ein Liebesgeflüster.

Doch die Jahre vergingen, die Straßen verblassen,
Im Schatten der Moderne, die Geister verblassen,
Doch im Herzen ein Funkeln, ein stilles Bestehen,
Vergessene Straßen, die niemals vergehen.

★★★★★