Vergessenes Gedächtnis – Philosophisch

Stil: Philosophisch

Im Nebel der Zeit, wo Schatten verwehen,
Verblasst das Bild, das einst so klar,
Ein Flüstern von gestern, kaum zu sehen,
Ein Echo der Stimmen, nicht mehr wahr.

Die Erinnerung tanzt im windigen Raum,
Versunken in Tiefen, die niemand ermisst,
Verblühte Gedanken, ein träumender Traum,
Die Spuren des Seins, von Nebel geküsst.

Ein Sturm aus Vergessen fegt durch die Seele,
Zerbricht die Brücken ins Gestern mit Macht,
Das Herz, es sucht, doch das Dunkel verhehle
Die Tränen der Hoffnung, die fallen bei Nacht.

Am Ufer der Ewigkeit, schweigend und leise,
Ruht nun das Wissen, das wir einst besaßen,
Die Stille verkündet auf ihre Weise,
Dass wir, im Vergessen, Erinnerung verlassen.

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