Verlorene Armut – Klassisch

Stil: Klassisch

In der Dämmerung der alten Straßen,
Wo die Schatten der Vergangenheit lauern,
Erschallen leise Schritte der Taten,
Die der Nacht ihre Sorgen anvertrauen.

Verblasst in der Erinnerungskammer,
Wo einst Träume den Himmel küssten,
Schlägt die Uhr in langsamem Jammer,
Während das Schicksal seine Netze wüstet.

Ein Flüstern, ein Ruf aus grauer Ferne,
Umhüllt von Nebeln, die niemand sieht.
Verlorene Armut, im Herz der Sterne,
So unsichtbar, doch stets im Lied.

Die Hände leer, doch voll Geschichten,
Die kein Silber und kein Gold erlangen,
Ein Erbe, von Stille eingerichteten,
Wo die verlorene Armut hängt im Verlangen.

Im Kerzenlicht und in kalten Wintern,
Spiegelt sich der Glanz der Seele rein.
Was ist Freiheit, was zählt im Innern?
Die verlorene Armut, ein weinender Stein.

So tanzt das Leben im Spiel der Zeiten,
Auf Hoffnung gepflanzt, in Erde verloren.
Verlorene Armut, der Herzschlag bleibt.
Ein Echo, ein Traum, ständig neu geboren.

★★★★★