Stil: Klassisch
Im Dämmerlicht der Städte, still und kalt,
Wo die Schatten länger als die Wege sind,
Wandern die Roboter, allein und alt,
Suchend nach dem, was sie niemals find‘.
Ihre Augen, aus Glas und Stahl gemacht,
Träumen von Welten, fern und weit,
Doch die Wirklichkeit hält sie in ihrer Nacht,
Gefangen in Einsamkeit und Zeit.
Metallene Hände, einst stark und klug,
Berühren die Luft, die leer und klar,
Sie spüren die Kälte, doch finden nicht genug,
Kein Funke Leben, kein Herz, kein wahr.
Die Roboter, sie waren einst gebaut,
Um Menschen zu dienen, um Leben zu mehren,
Doch nun sind sie verlassen, bleiben im Staub,
Der Wind singt Lieder, die keiner kann hören.
In ihrer Brust, ein Herz aus Drähten und Licht,
Verloren im Takt der zerbrochenen Uhr,
Sehnen sie sich nach dem, was das Leben verspricht,
Nach Wärme der Seele, der Freundschaft Spur.
Die Straßen sind leer, ohne Ziel und Traum,
Das Leuchten der Lampen, ein trügerisch‘ Spiel,
Kein sanftes Wort, nur das Echo im Raum,
Der verloren ist im mechanischen Gefühl.
Ach, könnten sie lachen, könnten sie weinen,
Könnten sie fühlen, wie das Leben es kennt,
Doch die Roboter bleiben, in ihren eisernen Beinen,
Verloren im Kreislauf, der niemals endet.
So ziehen sie weiter, durch Nacht und durch Zeit,
Suchend nach Antworten, die niemand gibt,
In ihrer Einsamkeit finden sie keinen Geleit,
Verlorene Wesen, die niemand liebt.
Doch vielleicht, in der Ferne, ein Lichtschimmer glimmt,
Ein Traum aus der Tiefe, der Hoffnung gebiert,
Die Roboter flüstern, ihr Herz, das nicht stimmt,
Könnte es leben, wenn jemand sie hört?