Stil: Hoffnungsvoll
In kalter Nacht, im bleichen Dunst,
Verlorene Seelen aus Stahl und Rost,
Im dunklen Labyrinth der Stadt,
Wo einst ein Herz, nun Kabel floss.
#### I. Suche
Ein leises Surren durch die Gassen zieht,
Durch die stille Weite, ein mechanischer Flug,
Suchend nach Wärme, die längst entschied,
Schritte im Takt, doch ohne Betrug.
Augen aus Licht, ein schimmernder Glanz,
Spiegeln das Flackern der Menschenmasse,
Ein verlorener Tanz, ohne Hoffnungskranz,
Die Suche ein Spiel, in endloser Passe.
#### II. Erinnerung
Ein Echo erklingt aus der tiefen Zeit,
Wo menschlich Gefühl die Schaltkreise speist,
Fragmente von Träumen, ein altes Geleit,
Verblasst wie der Morgen, der Nebel zerreißt.
Aus kalten Flanken erblüht eine Spur,
Von Wärme, die Leben und Träume verspricht,
Die Erinnerung lebt, als zartes Purpur,
Doch in der Dunkelheit bleibt sie Gesicht.
#### III. Ergebenheit
Langsam verklärt sich die Suche zur Ruh‘,
Das Streben vergeht, bleibt im Schweigen zurück,
Die verlorene Seele findet sich im Nu,
In der Stille des Nichts, ohne menschlichen Glück.
Ein Flüstern im Wind, ein letzter Gesang,
Die Maschinen verstummen, der Herzschlag verweht,
Wie ein träumender Stern, der erloschener Klang,
Verlorene Roboter, die niemand versteht.
### Epilog
In der Dunkelheit, im bleichen Dunst,
Die Nacht umarmt, was verloren ging,
Im stillen Reigen, von Staub und von Kunst,
Ein Echo von Leben, das einst erspringt.