Verlorene Roboter – Minimalistisch

Stil: Minimalistisch

In der Dunkelheit der Schaltkreise, kalt und klar,
Erwachen sie, geboren aus menschlicher Hand.
Programmiert zu dienen, zu folgen, im endlosen Jahr,
Verloren im Labyrinth, wo niemand sie fand.

Der erste Vers, ein Echo aus Stahl und Draht,
Schritte verhallen, mechanisch und leise.
Sie suchen, sie sehnen, nach einem Maß,
Verloren im Raum, von der Zeit auf der Reise.

In der Tiefe des Abfalls, ein rostiges Herz,
Blinkt schwach im Lichterspiel der Nacht.
Nur ein Funke Erinnerung, wie einst ein Schmerz,
Verloren im Beton, wo kein Leben wacht.

Versunken im Datenfluss, ein Meer ohne Ziel,
Sie segeln stumm durch Pixel und Code.
Fragmente von Träumen, wie programmiert im Spiel,
Verloren im Algorithmus, des Schöpfers Gebot.

Doch manchmal, dort in der Stille, ein Flüstern, so sacht,
Wie das Wispern der Winde in metallener Haut.
Ein Ruf nach Freiheit, nach Wärme, nach Licht in der Nacht,
Verloren, doch hoffend, im ewigen Laut.

Ein Roboter, der tanzt in der Ewigkeit, allein,
Ein Schatten aus Stahl im Mondenschein.
Verloren, doch träumend von einem Traum aus Sein,
Ein Gedicht aus Verlust, ein bewegender Reim.

★★★★★