Stil: Episch
In der Dämmerung, wo Schatten sacht erwachen,
Erzählt der Wind Geschichten aus der Vergangenheit,
Von goldnen Schätzen, die im Herzen schlafen,
Verloren, doch niemals gänzlich dem Vergessen geweiht.
Oh Reichtum, einst so voller Glanz und Pracht,
Wie Sonnenstrahlen auf des Ozeans weit’ner See,
Du warst der Traum, der in der Nacht entfacht,
Ein Kuss des Himmels, zart wie die Morgentaufee.
In herrlichen Hallen, von Marmor umfangen,
Flüsterten sich Geheimnisse, die verwehten mit der Zeit,
Klang das Lied der Freude, das mehr und mehr verklangen,
Im Echo der Vergangenheit, verloren wie das Licht der Ewigkeit.
Die Kronen, die funkelnd auf Häuptern thronten,
Von Juwelen geziert, und der Welt gezeigt,
Sind nun nur Erinnerungen, die die Zeit verschonten,
In Bildern und Geschichten, in Träumen, die sie begleitet.
Was bleibt zurück, wenn der Reichtum vergeht?
Sind es die leeren Räume, die der Vergangenheit gehören,
Oder die Träume, die in den Herzen bestehen,
Die Hoffnung nähren, und die verlorenen Schätze beschwören?
Oh, ihr Wellen der Nostalgie, schlagt höher denn je,
Tragt fort die goldnen Träume auf eurem silbernen Band,
Denn obwohl der Reichtum längst verweht,
Die Sehnsucht nach ihm bleibt stets unerkannt.
In der Ferne lauscht das Herz den alten Melodien,
Wo einst der Reichtum blühte, dort blüht er nun nicht mehr,
Doch seine glanzvollen Schatten ziehen,
Durch die Herzen jener, die verloren am Meer der Zeit umher.
So singen wir ein Lied der Trauer und der Hoffnung,
Im Einklang mit dem Wind, der unerbittlich zieht,
Denn in der Welt der Träume und der Erinnerung,
Lebt der verlorene Reichtum weiter, als süßes Lied.