Verlorene Stille – Episch

Stil: Episch

In der Welt, die niemals ruht,
Wo Geräusch die Seelen flutet,
Ein Schatten, der uns still umhüllt,
Die Stille, die uns oft gefehlt.

Einst war Ruhe unser Schatz,
Ein Raum der Träume, tief und weit,
Doch hör, das laute Echo schallt,
Die Stille ist nun klanggeweiht.

Die Vögel sangen einst ein Lied,
Doch Straßenrauschen übertönt,
Ein Wispern blieb, ein Flüstern ging,
Und Herzen wurden nicht versöhnt.

Das Rauschen füllt nun jeden Raum,
Der schnelle Takt, die Uhr, sie rennt,
Ein kurzer Atem, flüchtig kaum,
Die Stille, die uns niemand nennt.

Das Morgenrot, es zögert nicht,
Die Stille, eine ferne Sicht,
Erinnerungen, sanft, verspielt,
Die Zeit, die uns die Ruhe stiehlt.

Doch manchmal, in des Abends Glanz,
Ein Schweigen, das die Seele füllt,
Die Sterne tanzen ihren Tanz,
Die Welt für einen Augenblick verhüllt.

Die Stille sucht ein heimlich Nest,
In jeder Seele, tief versteckt,
Ein Warten, das uns nicht verlässt,
Ein Klang, der uns zurück erweckt.

In Träumen finden wir zurück,
Zu leisen Dingen, die uns rufen,
Durch stille Nacht, Stück für Stück,
In uns der Frieden, den wir suchen.

Verloren in der lauten Zeit,
Doch nie vergessen, still und klar,
Die Stille, die in uns verweilt,
Ein unermüdlich leiser Star.

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