Verlorenes Netz der Träume – Kraftvoll

Stil: Kraftvoll

In der digitalen Weite schwebt ein Hauch,
Ein Netz gesponnen aus Licht und Gedanken.
Wo einst Verbindung war, da herrscht nun Rauch,
Verloren im Sturm der Daten, die sanken.

Ein Klick, ein Herzschlag, ein Pixel, der bricht,
Die Welten verbunden, doch fühl ich mich kalt.
Ein Schatten der Einsamkeit, der sanft spricht,
Vom Internet, das die Seele entfesselt, doch alt.

Wo Worte einst flogen, wie Vögel im Wind,
Verstummt nun das Lied, die Stille erhellt.
Ein Echo von Träumen, ein virtuelles Kind,
Das sehnend die Leere im Herzen verfällt.

O Bildschirm, so leuchtend, so nah und doch fern,
Verloren bist du, mein flüchtiger Freund.
Aus der Hand geglitten, ein flimmernder Stern,
Und dennoch die Hoffnung, die uns vereint.

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