Stil: Episch
In der Ewigkeit des Mondes, wo Schatten weben,
Erwachen uralte Kräfte, wild und ungebunden,
Vulkane der Dunkelheit, in der Tiefe dort leben,
Wo Flüstern und Schreien sich im Grollen finden.
Wenn die Nacht den Himmel mit ihrer Schwärze beschichtet,
Und Sterne wie längst vergessene Träume verblassen,
Erhebt sich die Erde, von kosmischem Atem geschichtet,
Ein Herz aus Lava, das die Finsternis durchbricht, rasend und hastend.
In ihren feurigen Adern fließt das Blut der Schöpfung,
Ein Glühen, das das Licht der Hoffnung verhöhnt,
Doch in der Asche, in der leisen Konsumption,
Liegt die Saat der Wiedergeburt, von keiner Dunkelheit verschont.
Oh, Vulkane der Dunkelheit, eure Kraft ist ein Gedicht,
Gewoben aus der Stille, aus der Wut des Erdreichs,
Euer Feuer tanzt, ein schreckliches, schönes Licht,
Und in seiner Wildheit schlummert ein tiefes Versprechen, ungleich.
Rauchfarbenes Gold schwebt durch die Lüfte, getragen,
Von den Winden, die Geheimnisse und Geschichten säen,
Vulkane der Dunkelheit, in euch ruht das Fragen,
Nach dem Ursprung des Lebens, das sich in der Finsternis dreht.
Unter der rußigen Decke, der Mantel des Vergessens,
Liegt die Vergangenheit in Schichten gebettet,
Und aus dieser Erde, die alles umriss und beschützte,
Erhebt sich die Zukunft, in Lava und Asche geäußert, geschmettert.
Oh, wie tief ist eure Sprache, wie alt eure Erzählung,
In eurem Zorn liegt die Stille, die das Universum umarmt,
Ihr seid die Richter über Licht und Verfehlung,
Und eure Schönheit ist schrecklich, doch von Ewigkeit umgarnt.
So lehrt uns die Dunkelheit, die in euren Kratern ruht,
Dass aus der Asche neues Leben sprießt,
Dass selbst der tiefste Schatten funkelt mit Glut,
In einem ewigen Kreis, der niemals entfließt.
Vulkane der Dunkelheit, in eurer Umarmung,
Wird das Schicksal neu geschrieben, ein ewiges Buch,
Euer Feuer lodert, ein Traum ohne Warnung,
Und in ihm erwachen wir, neu und klug.
In eurem Rauschen, das die Welt überdeckt,
Erkennt das Herz seine eigene Melodie,
Vulkane der Dunkelheit, die Zeit ist euer Spektakel,
Und in euch finden wir das Licht in der Dunkelheit, die nie versiegt.