Stil: Episch
Im Herzen des Waldes, wo das Licht sich neigt,
Ruht die Stille, in sanfter Umarmung gefangen.
Die Bäume, hoch und stolz, im Schatten geweigt,
Sind Hüter der Ruhe, die hier streng verhangen.
Ein Flüstern, kaum hörbar, zieht durch das Geäst,
Des Windes sanfter Tanz auf unsichtbaren Pfaden.
Das Moos, samtig weich, birgt das alte Verlies,
Wo die Geheimnisse des Waldes verborgen lagen.
Die Schatten weben Geschichten, längst vergessen,
In einem Gemälde aus Dunkelheit und Licht.
Das Wispern, das Knistern, das Rascheln, ein Singen,
Das in der Tiefe des Herzens sein Echo bricht.
Die Sonne bricht mit goldnem Strahl die Stille,
Färbt die Blätter mit warmem, lebendigem Glanz.
Doch selbst in der Dämmerung, ruhig und milde,
Behält der Wald seinen geheimen Tanz.
In dieser Welt, durch Wunder umhüllt,
Wo Frieden wie Nebel die Seele umgarnt,
Erwacht der Geist, erfrischt und erfüllt,
Denn im Wald der Stille wird Sehnsucht gebannt.