Stil: Dramatisch
Im dämmernden Licht der fernen Zeiten,
Wo die Schatten der Erinnerung verweilen,
Erhebt sich der Wald, ein ewiges Gewebe,
Von Geschichten durchwoben, ein stilles Streben.
**I. Der Ruf der alten Bäume**
Die Bäume flüstern in gedämpften Tönen,
Ihre Stimmen wie ein Windhauch voller Klagen,
Im Moos verwoben, wie alte Tränen,
Die durch die Zeit in Furchen sich wagen.
Der Eiben Seufzen, oh wie schwer,
Ein Echo des Lebens aus längst vergangenen Jahr’n.
Die Kiefern neigen sich entschlossen und schwer,
Ein Zeugnis von Ruhm und verlorener Schar.
**II. Pfade aus verlorenen Träumen**
Einst gingen hier Seele um Seele verloren,
Die Füße der Wanderer gewebt aus Fantasien,
Über Wurzeln, die Zeugen der Vergessenen,
Und Blätter, die flüstern von der Liebe, die verließ.
Im Nebel verweilen die silbernen Fäden,
Die von den Träumen der Ahnen erzählen,
Ein Tanz der Geister, die einst in Fäden
Den Wald durchwanderten, ohne zu zählen.
**III. Das Herz des Waldes**
Doch im Innersten des Waldes, der verborgenen Licht,
Erglimmt ein Herz aus strahlendem Verlangen,
Ein Feuer, das birgt die Wahrheit dicht,
Die Sehnsucht nach Frieden und neuem Anfang.
Hier schweigen die Stimmen des Zweifels, der Scherz,
Hier finden die verlorenen Seelen den Mut,
Im Kreislauf der Zeit, ein ersehntes Herz,
Ein Ort der Vergebung, der ewig ruht.
**IV. Das Versprechen der Dämmerung**
So halte deine Hand in das ruhige Schimmern,
Im Wald der Vergangenheit, dem ewiglichen Raum,
Erkenne die Schatten, die Licht wiederum erzwingen,
Und folge dem Pfad, wohin auch dein Traum.
Denn im Flüstern der Blätter, im Geäst der Zeit,
Erspricht sich das Versprechen von Hoffnung und Licht,
Der Wald lebt fort, in Ewigkeit,
Und schenkt der Zukunft ein neues Gesicht.