Stil: Nachdenklich
In einer Welt, die sich ständig dreht und bewegt,
wandern die Seelen, auf Wegen ungehegt.
Von fernen Gestaden, von sonnigen Hügeln,
mit Sehnsucht im Herzen und dem Wind in den Flügeln.
Die Meere erzählen von den Wogen der Zeit,
von Schiffen, die singen von Heimweh und Leid.
Ihre Segel gebläht von den Winden der Hoffnung,
tragen sie Träume, fernab der Vergangenheitstropfen.
Vögel am Himmel, sie zeichnen in Blau,
Linien der Freiheit, so klar und genau.
Ein Schwarm in Bewegung, stets in Formation,
fliegen sie weiter in neuem Ton.
Die weiten Felder, einst Heimat, nun fremd,
werden verlassen, die Erde, die brennt.
Der Horizont ruft mit flüsterndem Klang,
verlockend und schaurig, im ewigen Drang.
Asphalt und Pflaster, die Straßen der Stadt,
sie tragen Geschichten von Schritt und von Tritt.
Ein Kinderspielzeug, ein abgenutzter Schuh,
zeugen von Leben in ständiger Ruh.
Die Sterne erleuchten die nächtliche Fahrt,
mit ihrem Funkeln, so rein und so zart.
Sie streuen den Glanz über die wandernden Scharen,
die im Dunkeln suchen, was sie verloren wahren.
Berge erheben sich, stur und erhaben,
und doch tragen ihre Gipfel den Traum der Waben.
Pfade gezeichnet in Schnee und in Stein,
führen die Mutigen ins verheißene Sein.
Flüsse, sie schlängeln durch Täler und Zeit,
tragen die Boote der Menschlichkeit.
Von der Quelle bis zum unendlichen Meer,
spiegelt ihr Wasser das sehnsüchtige Heer.
In jedem Gesicht eine Geschichte, ein Lied,
von Verlust und von Hoffnung, von dem, was gesch