Stil: Düster
Im Tanz der Nacht, wo Flüstern wohnt,
Die Dunkelheit zieht leis‘ herauf,
Ein Strom, der durch die Welten tost,
Den Schlaf des Tages sanft verkauft.
Wie Wellen, die die Küste kosen,
Gleiten Schatten über’s Land,
Mit zarten, federleichten Füßen,
Im Herzen ist kein Widerstand.
Ein Flüstern all der fremden Stimmen,
Die durch die Dunkelheit sich weben,
Sie wandern, suchen neue Himmel,
Im Sehnsuchtsschritt, im Traum zu leben.
Und wenn der Morgen sich erhebt,
Die Dunkelheit sich leise neigt,
Bleibt doch ihr Duft, ein Hauch der Seele,
Der still die Grenzen überschreitet.
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