Stil: Melancholisch
In der Dämmerung, wenn der Tag sich neigt,
Stehen wir oft an des Lebens Tor,
Wo die alten Pfade sich verlieren,
Und Neues uns ruft, leis‘ und chlor.
Die Schritte, die wir einst vertraut,
Geh’n nun auf kaum bekannten Wegen.
Das Herz pocht schneller, der Geist ist laut,
Und Hoffnung tanzt auf zarten Schlägen.
Da ist die Angst, ein Schatten ganz nah,
Doch Mut trägt uns weiter, Stück für Stück.
Wir lauschen dem Flüstern vom Wind und von Gras,
Der Umbruch ein Teil des Lebensglück.
Wie Blätter, die fallen, sanft und frei,
Im Wirbel der Zeiten, wir tanzen mit.
Der Wandel ist stetig, niemals vorbei,
Doch jeder neuer Schritt ist ein edler Tritt.
Aus der Tiefe der Nacht wächst ein Keim,
In uns erwacht ein strahlendes Licht.
Mit jedem Umbruch, den wir neu finden,
Eine Melodie des Lebens spricht.
So gehen wir weiter, Hand in Hand,
Einander führend, durch die Lebenszeit.
Und die Gedichte, ein ewiges Band,
Begleiten uns sanft in die Ewigkeit.
Im Wechsel des Lebens, die Verse uns tragen,
Auf Höhen und Tiefen, durch Sturm und Wind.
In jedem Umbruch ein neues Fragen,
Doch jedem Neubeginn wohnt ein Zauber inne.