Wüste der Zukunft – Nachdenklich

Stil: Nachdenklich

In der Dämmerung, still und weit,
Erwacht die Wüste, in einsamer Zeit.
Kein Vogel singt, kein Wasser fließt,
Nur Staub und Schweigen, wo Zukunft sprießt.

Die Sonne brennt, ein unerbittlich Feuer,
Ihr Glanz zerstört, was einst war teuer.
Der Horizont, ein schimmerndes Band,
Verloren im Sand, kein grünes Land.

Die Welt erstarrt in einem ewigen Traum,
Wo Städte einst standen, nichts als Raum.
Gebrochene Träume, wie Asche verweht,
Im Hauch der Vergangenheit, nichts besteht.

Zwischen Dünen, flüchtig und schnell,
Ein Wind zieht einsam, ruft leisen Quell.
Ein flüstern von Hoffnung, von neuem Licht,
Doch in dieser Leere, hört man es nicht.

Futuristische Schatten, im Glanz verdorrt,
Erinnerungen verblassen, fort stets fort.
Die Zukunft der Wüste, ein Rätsel der Zeit,
In der Stille des Nichts, in der Endlosigkeit.

Doch tief im Sand, verborgen im Sein,
Liegt das Keimen von Leben, so zart und klein.
Ein Versprechen der Hoffnung, tief in der Nacht,
Wo das alte Leben zur Ruhe gebracht.

Wüste der Zukunft, ein Gedicht aus Staub,
Ein Zeugnis des Seins, ein ewiger Raub.
Doch wo Leere regiert, wo die Stille spricht,
Erblüht vielleicht eines Tages ein neues Licht.

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