Wut der Vergangenheit – Düster

Stil: Düster

In Schatten der Erinnerung, gebannt,
Erwacht die Wut, die niemals ganz verschwand,
Ein Sturm, der in der Tiefe tobt,
Und ungelebte Jahre lobt.

Verschleierte Augen voller Zorn,
Seh’n jene Bilder, längst verlor’n,
Ein Narrenspiel aus Schmerz und Zeit,
Vergessen in der Gegenwart und weit.

Die Ketten klirren, laut und schwer,
Wie Träume, die nie Wirklichkeit,
Die Sehnsucht, die der Seele wehr,
Sie ringt und weint in Einsamkeit.

Verzehrend sind die Flammen heiß,
In jedem Versprechen, schwach und leis‘,
Die Welt verklärt zur blinden Wut,
Ein Echo, das nie enden tut.

Doch unter der verborg’nen Glut,
Die Hoffnung keimt, in stillem Mut,
Dass auch die Wut der alten Tage
Verblasst in einer neuen Sage.

Versöhnlich sei der letzte Akt,
Ein leises Wort, das Frieden packt,
Und in der Dunkelheit erwacht
Ein Licht, das neue Wege macht.

Vergangenheit, dein wildes Leid,
Verhüllst du bald im sanften Kleid,
Der Wut sei ferne, sei verschwiegen,
Auf dass wir in der Zukunft siegen.

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