Stil: Nachdenklich
Im Schatten der Zeit, wo die Stille bricht,
Ein Echo erklingt, das Verdrängtes spricht.
Die Wogen der Wut, einst tief verborgen,
Erheben sich nun, unbezähmbare Sorgen.
Versunken in Erinnerungen, die brennen,
Erscheinen die Geister, die einst uns trennen.
Vergangenheit greift mit klagendem Schrei,
Umklammert die Seele, lässt sie nicht frei.
Wie Flammen im Sturm, tanzt die Wut wild umher,
Ein dröhnendes Pochen, ein zerrendes Meer.
Die Worte der Vorzeit, geschrien und verloren,
Sind Narben, die in uns neu geboren.
Der Schmerz der einst fernen, verhallten Geschichten,
Findet den Weg durch Risse und Schichten.
Die Ketten des Damals, schwer und verrostet,
Suchen das Herz, das müde und erschöpft ist.
Doch im Prisma der Wut liegt auch die Kraft,
Die Wunden zu heilen, die Zeit erschafft.
Ein Feuer, das brennt, doch auch neu belebt,
Ein Weg zur Versöhnung, der sich erhebt.
Denn in der Asche der Vergangenheit ruht,
Die Hoffnung auf Frieden, auf stilles Gut.
Die Wut, einst ein Sturm, kann Weisheit gebären,
Wenn wir den Mut haben, sie zu entbehren.